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Tragkraftspritzen

Entwicklung des Schlauchmaterials

Strahlrohre

Wasserstrahlpumpe

Tragkraftspritze TS 8/8

Neben den im Feuerwehrauto fest eingebauten Pumpen, die durch den Fahrzeugmotor angetrieben werden, besitzt die Feuerwehr noch sogenannte Tragkraftspritzen. Diese besitzen einen eigenen Verbrennungsmotor und sind auf einem Gestell montiert, so dass sie von vier Feuerwehrmännern unter mehr oder weniger grosser Anstrengung getragen werden können. Alle Pumpen der Feuerwehr, die dazu dienen Löschwasser zu förden, sind sogenannte Kreiselpumpen. Vereinfacht kann man sich eine solche Kreiselpumpe als ein sich drehendes Schaufelrad denken, das das Wasser an der Achse zugeführt bekommt, und dieses zum Rand hin durch Fliehkräfte beschleunigt. Dieses Schaufelrad hat den Nachteil, dass es nur Wasser pumpen kann, und keine Luft. Wenn man zum Beispiel Wasser aus einem See entnehmen will, ist dies mit einer Kreiselpumpe allein nicht möglich, da die Saugleitung anfangs noch Luft enthält, die wie gesagt nicht mit der Kreiselpumpe entfernt werden kann. (Wenn man mit einem Strohalm etwas trinken will mus man auch erst die Luft aus dem Strohalm saugen, um dann anschließend das Getränk "förden" zu können) Um die Luft aus der Leitung zu entfernen, ist der Kreiselpumpe eine Entlüftungseirichtung vorgeschaltet, die auf die verschiedensten Arten konstruiert sein kann.

Entlüftungseinrichtungen

Ein Beispiel ist die Trockenring Entlüftungseinrichtung,
die auf dieser animierten Grafik zu sehen ist.
Die Belüftungseinrichtung besteht aus einem Gehäuse (dunkelblau), in dem ein exzentrisch gelagerter Drehkolben (braun) rotiert. Dieser Kolben erzeugt Sichelförmige Hohlräume, die sich zur Ansaugöffnung erweitern, und somit einen Unterdruck erzeugen. Der äußere Luftdruck (ca. 1 bar) ist nun größer als der Innendruck und drückt deshalb bis zum Druckausgleich Luft in den Hohlraum. Die Luft wird zur Auslassöffung Transportiert, wobei sich der sichelförmige Hohlraum wieder verengt und den Innendruck erhöht, so dass nun Luft nach Aussen strömen muss um den Druck auszugleichen.

Erst wenn die Luft mit dieser Methode aus der Saugleitung entfernt wurde ist das Wasser in der Saugleitung bis zur Kreiselpumpe gestiegen, die Entlüftungeinrichtung wird nun abgeschaltet, und die Kreiselpumpe kann den Wassertransport übernehmen.

Gerätehaus

Gerätehaus

Diese Grafik ist ein wenig vereinfacht, da nur der Lufttransport über die äusseren Hohlräume zu sehen ist. Eigentlich transportieren die hier weiss gelassenen inneren Hohlräume auch noch Luft. In der Grafik wurde dies weggelassen, damit sie nicht zu kompliziert wird.

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